Jedes Jahr finden in Morshausen ein bis zwei Treibjagden statt. Im Januar haben sich die Morshausener und Beulicher Pächter zum ersten Mal zusammen getan und zum großen Treiben geblasen.

Samstag Morgen um 10.00 Uhr trafen sich Jäger, Treiber und Hunde am Jagdhaus in Morshausen.
Wolfram Schaeben, einer der Pächter von Morshausen, verliest den geladenen Jägern ihre Rechte, d.h. sie erfahren, auf was geschossen werden darf.

Diese sammeln sich anschließend um den ihnen zugewiesenen Leitjäger, der sie irgendwo im Wald abstellt. Dort müssen die Jäger dann auf das Peinlichste darauf achten, etwas Erlaubtes zu schießen.

Zur gleichen Zeit tun sich die Treiber zusammen, um zu erfahren, wer welchen Hund mitnimmt und wer durch welches Gebüsch jagen muß.

Alttreiber und Obertreiber versichern sich, wie der Hase läuft. Sie müssen genau wissen, in welche Richtung sie die Treiberkette leiten sollen, damit der Jäger auch eine Chance bekommt.

Alttreiber und Alttreiber klären sicherheitshalber noch ab, ob die Obertreiber auch wissen, was sie den Jung- und Untertreibern erklären sollen.

Inzwischen befinden sich die Treiber, Hunde und Jäger bei den übrigen Tieren im Wald.
Jäger: Kuck, kuck.
6 Sauen

Während die Hunde - hier vom Köbes - mit Wasser versorgt werden...

... bekommen Treiber und Jäger Wurst und Getränke, wobei Hermann der Grill- und Schatzmeister ist.
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